Ökostrom nicht teurer als konventioneller
Ökostrom ist oft nicht teurer als konventioneller Strom, die Vertragsbedingungen und Informationen für Verbraucher sind aber bei diesen Ökostrom-Anbietern häufig besser und die Kunden zufriedener. Das berichtet die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „test“. Die Tester haben preiswerte Tarife von 16 Stromanbietern ermittelt. Des Weiteren wurden Verbraucherfreundlichkeit der Tarifbedingungen und die Information für Neukunden getestet sowie Befragungen zur Kundenzufriedenheit durchgeführt.Wem Klimaschutz wichtig ist, der entscheidet sich am besten für eine der „guten“ Öko-Tarife von Greenpeace Energy, EWS Schönau, Lichtblick oder Naturstrom. Diese liefern nur umweltschonend erzeugten Strom und fördern neue Ökostromanlagen. Die Preise unterscheiden sich kaum von denen der konventionellen Stromanbieter.
Bei der Beratung schneidet Naturstrom am besten ab. Hier wird sich prompt und kompetent um Interessenten gekümmert. Dich auch die anderen Anbieter informieren „gut“. Testsieger bei der Zufriedenheit sind Greenpeace Energy und Lichtblick, das Schlusslicht bilden Eon und Flexstrom. „Sehr gute“ verbraucherfreundlichste Tarifbedingungen bietet Yello Strom, allerdings gehört er auch zu den teuersten.
Die verbraucherfreundlichsten günstigsten Preise, die exemplarisch für einen Jahresverbrauch von 3000 Kilowattstunden in Berlin, Essen, Paderborn und Stuttgart erhoben wurden, lagen zwischen 602 und 760 Euro bei den konventionellen Stromtarifen und 639 und 764 Euro bei den Ökostromtarifen.
In Deutschland gibt es inzwischen mehr als 10.000 Tarife. Daher rät die Stiftung Warentest den Verbrauchern, sich anhand des Jahresverbrauchs und der Postleitzahl durch einen Online-Stromtarifrechner wie Verivox eine Liste von günstigsten Tarifen zu holen und mit dem des aktuellen Tests zu vergleichen.
Ausführliche Informationen gibt es unter www.test.de/strom oder aber in der Oktober-ausgabe der Zeitschrift „test“.








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