Gehölze und Bambus

Aktuelle Themen:
Bambus
Zu Gast bei Susanne Birkenstock: Werner Klosterhalfen, Gärtnermeister
Bei Bambus unterscheidet man zwei Hauptgruppen, die horstbildenden Bambusse und die ausläuferbildenden Bambusse. Zu den horstbildenden Bambussen gehören die meisten der tropischen Bambusse.
Alle halbhohen und die bodendeckenden Bambusse gehören zu den ausläuferbildenden Bambussen. Um ein ungehindertes Ausdehnen zu verhindern ist der Einbau einer Rhizomsperre angebracht.
Bambus gehört zu den Gräsern. So spricht man selbst bei 20 Metern Wuchshöhe noch von Halmen und nicht von Stämmen spricht.
Bambus wächst innerhalb von zwei Monaten auf seine volle Größe. Ein Halm hat eine Lebensdauer von bis zu 7 Jahren, danach vetroknet er und stirbt ab Ein Bambushalm hat in der Regel eine Lebensdauer von fünf bis sieben Jahre. Danach vertrocknet er und stirbt ab.
Weitere Infos unter: www.diebaumschule.de
Stauden
Zu Gast bei Susanne Birkenstock: Walter Schweiss, Gärtnermeister
Stauden sind ausdauernde krautige Pflanzen. Ihre oberirdische Pflanzenteile verholzen nicht, sondern sind weich. Nach jeder Vegetationsperiode sterben sie ab und müssen auf eine Länge von ca 10 Zentimetern zurückgeschnitten werden. Stauden leben mehrere Jahre und blühen jedes Jahr. Sie überwintern je nach Art als Wurzelstöcke, Knollen oder Zwiebeln, Stolonen. Aus den Überwinterungsknospen treiben die Stauden im Frühjahr aus.
TIPP:
Beim Kauf der Stauden sollte man die verschiedenen Pflanzen schon in der Baumschule auf einer Bodenfläche zusammenstellen, um sich so über Anzahl, Farbkombination, Wuchshöhe und Abstand zwischen den Stauden ein Bild machen zu können.
Weitere Infos unter: www.schweiss-stauden.de
Gehölze/Bäume
Bäume bereichern Gärten auf vielfache Weise. Sie bilden neben den Ziersträuchern das eigentliche Gerüst eines jeden Gartens, wirken als Wind- und Sichtbarrieren und dienen an heißen Sommertagen als kühle Schattenplätze.
Formbäume sind Gehölze, die sich durch ihre formale Kronenausformung auszeichnen. Die meist geometrischen Kronenformen wie Kugel, Kegel oder Pyramiden eignen sich oftmals zur Betonung formaler Gartenelemente. Formbäume zeichnen sich durch ihre zumeist hohe Schnittverträglichkeit und schnelle Regenerationsfähigkeit aus. Sie eignen sich besonders für kleine Gärten oder Vorgärten. Durch regelmäßigen Schnitt, der hier unerlässlich ist, kann die Krone zumeist recht klein oder kompakt gehalten werden.
Solitärbäume übernehmen in den Gärten die Aufgabe, unverwechselbare, aber auch spannende Gartenbilder zu erzeugen. Dazu benötigen sie eine Einzelstellung. Solitärbäume beeindrucken durch ihre unverwechselbare Rinde, ihre Laubausformung oder eine kräftige Herbstfärbung.
Weitere Infos unter: www.baumschule-brauweiler.de









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